RISL

Als erste Reaktion auf die erlassene REACH-Verordnung wurde mit der „Railway Industry Substance List“ und deren wirksamen Inkrafttreten zum 1. Juni 2007 eine einheitliche Liste auf europäischer und internationaler Ebene mit all jenen Stoffen geschaffen, die beim Bau von bahntechnischen Komponenten und Systemen verboten sind oder deren Einsatz vermieden werden sollte. Neben den europäischen Staaten wurde durch den Verband der europäischen Eisenbahnindustrie (UNIFE) eine Erweiterung des rechtlichen Rahmens dieser Liste verwirklicht, wodurch die Staaten Kanada, China und USA in ihren Wirkungsbereich mit aufgenommen wurden. Die Verwendung einzelner Stoffe und Substanzen kann in bahntechnischem Material Einschränkungen oder Verboten unterliegen, um Mensch und Natur nicht zu gefährden. Die Regelungen beziehen sich auf die Herstellung, den Betrieb oder die Entsorgung von Bahntechnik für Züge, Lokomotiven und Infrastrukturkomponenten. Diesem Link folgend gelangen Sie direkt zur Übersicht der rechtlichen Regelungen von RISL: http://www.unife-database.org/download.php

RoHS

RoHS ist eine EU-Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (Directive 2002/95/EC). Sie beschränkt derzeit die Verwendung von Blei, Kadmium, Quecksilber, sechswertigen Chromverbindungen und flammhemmenden Materialien (PBB/PBDE) in Elektro- und Elektronikgeräten. Diese Richtlinie wurde ab dem 1.7.2011 revidiert unter der im Sprachgebrauch verwendbaren Bezeichnung „RoHS 2“ neu in Verkehr gebracht. Die RoHS-Richtlinie verfolgt das Ziel, das Risiko einer Umweltverschmutzung durch Recycling von Gefahrstoffen oder deren Entsorgung auf Deponien zu beschränken. Die RoHS-Richtinie war im Zusammenspiel aller europäischen und internationalen Regularien nur der Anfang strengerer und konsequenterer rechtlicher Regelungen in Bezug auf bestehende und neue Umweltschutzbestimmungen, die weltweit entweder bereits erlassen wurden oder sich in Vorbereitung befinden. Mit der RoHS-Direktive der EU für Hersteller von elektrischen und elektronischen Geräten sind weit reichende Verwendungsverbote für bestimmte als kritisch eingestufte Substanzen in Kraft getreten. Diese spezifisch aufgeführten Substanzen dürfen im Sinne einer umweltverträglichen Produktgestaltung gar nicht mehr bzw. nur noch mit einem jeweils sehr geringen Grenzwert in den Geräten enthalten sein. Mit einem Klick gelangen Sie bei der folgenden Link direkt zur RoHS-Richlinie der Europäischen Union: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1399998664957&uri=CELEX:02011L0065-20140129 Klicken Sie auf folgende Links, um zum „RoHS 2 FAQ guidance“ der Europäischen Kommission zu gelangen: http://ec.europa.eu/environment/waste/rohs_eee/pdf/faq.pdf

Mag. Florian Schnurer

Dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie ist es, als Vertretung von 270 Unternehmen mit über 59.000 Beschäftigten, ein besonderes Anliegen innovative Lösungen zu unterstützen, die es unseren MItgliedern ermöglichen unkompliziert, den rechtlichen Regelungen zu entsprechen. Deshalb unterstützen wir Octopus-data.net und sind vom durchschlagenden Erfolg der Lösung überzeugt.

Dr. Jörg Berkemeyer

Umweltregularien in der Elektronik werden immer komplexer – Octopus bietet eine praxisnahe Lösung. IHS unterstützt dabei gerne.

WKO